Hammam Hane Hotel
Anreise
Datum wählen
Abreise
Datum wählen
Über das Hammamhane Hotel

Manche Orte werden erbaut. Andere werden wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt.

Über das Hammamhane Hotel

Hammamhane begann nicht mit einem Vision Board oder einem Briefing, sondern mit der Entscheidung, zuzuhören. Durch die verwinkelten Gassen von Çukurcuma zu schlendern, in einem Gebäude zu stehen, das seit Generationen still und leise das Viertel zusammenhielt, und zu fragen: Was möchte dieser Ort werden?
Die Antwort ließ auf sich warten. Das ist immer so.
Das Gebäude
Eingebettet in die vielschichtigen Straßen von Çukurcuma, einem der charaktervollsten und beständigsten Viertel von Beyoğlu, war das Gebäude, aus dem später Hammamhane werden sollte, schon lange Teil des alltäglichen Rhythmus der Straße. Kein Wahrzeichen. Kein Denkmal. Einfach nur da, so wie es die besten Gebäude sind.
Im Jahr 2012 begannen die Restaurierungsarbeiten. Keine Renovierung. Keine Neugestaltung.
Ursprüngliche architektonische Details wurden, wo immer möglich, erhalten. Die Struktur wurde unauffällig mit einem modernen Stahlgerüst verstärkt, ohne das Vorherige zu überdecken. Die Absicht war nie, etwas Neues zu schaffen. Es ging darum, das zu enthüllen, was schon immer da gewesen war – unter dem Efeu und den Jahren.
Das Hammamhane wurde 2014 eröffnet. Ohne Zeremonie. Ohne Spektakel. So, wie es sein sollte.

2012: Dornröschen

Als wir das erste Mal in diesem Gebäude standen, war es dunkel und verwildert. Efeu hatte die Fassade überwuchert. Die Zeit hatte sich den Rest zu eigen gemacht.
Doch ein Gebäude, das die Zeit überstanden hat, ist keine Ruine. Es ist ein Zeugnis.
Wir sahen die Narben nicht als Schäden, die es zu verbergen galt, sondern als Zeugnisse eines in vollen Zügen gelebten Lebens. Das Ziel war klar: die Seele bewahren, das Gerüst stärken und die Schönheit, die hier geschlummert hatte, wieder an die Oberfläche treten lassen.

12.01.2012 •  Çukur Cuma Straße • Nr. 45
12.01.2012 • Çukur Cuma Straße • Nr. 45
Heute • Çukur Cuma Straße • Nr. 45

2014–2018: Die Kunst der Geduld

Eine durchdachte Restaurierung ist eine langwierige Arbeit. Sie lässt sich nicht mit Abkürzungen bewerkstelligen.
Sechs Jahre lang haben wir mit dem Gebäude zusammengearbeitet, nicht gegen es. Als das Hammamhane 2014 seine ersten Gäste empfing, begann auch das historische Çukurcuma Hamamı 1831, unser Nachbar in derselben Straße, mit seiner eigenen behutsamen Wiederbelebung. Zwei Gebäude. Ein Stadtteil. Ein gemeinsames Bekenntnis dazu, es richtig zu machen.

12.01.2012 •  Faikpaşa-Straße • Nr. 45
12.01.2012 • Bostanbaşı-Straße
Heute •  Faikpaşa-Straße • Nr. 45
Heute • Bostanbaşı-Straße

Heute: Ein lebendiger Zufluchtsort

Das Hammamhane gibt sich nicht mit großen Ankündigungen zu erkennen.
Es verdient sich seinen Platz durch seine Präsenz, durch die stille Selbstsicherheit eines Gebäudes, das weiß, was es ist und wo es hingehört. Vergangenheit und Gegenwart gehen hier reibungslos eine Verbindung ein. Sichtbare Ziegelwände neben durchdachtem Design. Der gemächliche Rhythmus von Çukurcuma vor dem Fenster. Das Gefühl, schon beim Eintreffen, dass man schon einmal hier war.
Dies ist kein Hotel im herkömmlichen Sinne. Es ist ein Zuhause für diejenigen, die nicht reisen, um einer Stadt zu entfliehen, sondern um zu einer zu gehören.
Gleich nebenan setzt das Çukurcuma Hamamı 1831 sein jahrhundertealtes Ritual fort. Die Straße verläuft wie eh und je: gemächlich, authentisch, lebendig.
Wir sind froh, ein Teil davon zu sein.

12.01.2012 •  Faikpaşa-Straße • Nr. 45
12.01.2012 • Çukur Cuma Straße • Nr. 45
Heute •  Faikpaşa-Straße • Nr. 45
Heute • Çukur Cuma Straße • Nr. 45